„ÄrzteTag“-Podcast

Was die Corona-Teststrategie mit Fischefangen zu tun hat

Im Corona-Thesenpapier 4.0 nimmt eine Expertengruppe das Pandemiegeschehen unter die Lupe. Dabei wird etwa die derzeitige Teststrategie kritisiert. Im Podcast mit Dr. Matthias Gruhl, einem der Mitautoren, geht es um spezifisches Testen, Zahlenzauber des RKI und Lob für Kliniken.

Von Ruth NeyRuth Ney Veröffentlicht:
Dr. Matthias Gruhl ist Arzt für öffentliches Gesundheitswesen und Staatsrat a.D. des Hamburger Senats.

Dr. Matthias Gruhl ist Arzt für öffentliches Gesundheitswesen und Staatsrat a.D. des Hamburger Senats.

© Senatskanzlei Freie und Hansestadt Hamburg

Vor wenigen Tagen wurde das Corona-Thesenpapier 4.0 veröffentlicht. Es ist, wie der Name schon signalisiert, das vierte seiner Art. Seit März hat sich eine Gruppe von Gesundheitsexperten zusammengefunden, die das Pandemie-Geschehen beleuchtet und dabei mitunter auch kritisch der Linie der Bundesregierung gegenüber steht.

Neben langjährigen Experten wie Professor Matthias Schrappe, ehemals stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit und Hedwig François-Kettner, Pflegemanagerin und ehemalige Vorsitzende des Aktionsbündnis Patientensicherheit, gehört auch Dr. Matthias Gruhl fest zum Autorenkreis. Er ist Arzt für öffentliches Gesundheitswesen und ehemaliger Staatsrat im Hamburger Senat.

Im Podcast erläutert er, warum die derzeitige Teststrategie wie das Auswerfen eines breiten Netzes ist, damit nicht zielführend und wenig effizient, was es an den Zahlen des RKI zur Corona-Pandemie zu bemängeln gibt – aber auch, wo Präventionsmaßnahmen großes Lob verdienen. (Dauer 23:20 Minuten)

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