„ÄrzteTag“-Podcast

Was tun gegen die Lücke in der Schmerztherapie, Dr. Horlemann?

In Deutschland leiden rund 23 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Und doch hakt es oft mit ihrer schmerztherapeutischen Versorgung. Warum das so ist, erläutert Schmerzexperte Dr. Johannes Horlemann im Podcast zum Deutschen Schmerz- und Palliativtag.

Ruth NeyVon Ruth Ney Veröffentlicht:
Dr. Johannes Horlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin

Dr. Johannes Horlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin

© DGS / Bahr

Das Thema Schmerzen ist brisant wie eh und je. Denn in Deutschland leiden rund 23 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen, 3,4 Millionen sind schwerstgradig schmerzkrank. Es gibt allerdings nur etwa 1.200 ambulant tätige, ausgebildete Schmerztherapeuten. Die Lücke ist offensichtlich.

Im Podcast-Gespräch erläutert der Schmerzmediziner Dr. Johannes Horlemann, wie diese Lücke geschlossen werden könnte und was aus dem Facharzt für Schmerzmedizin geworden ist. Horlemann ist nicht nur niedergelassener Arzt in Kevelaer, sondern auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin und kennt damit die praktische Seite als Arzt ebenso wie gesundheitspolitische Hürden. Außerdem berichtet er, warum das neue Curriculum Ärztliche Psychotherapie, das in diesem Jahr beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag erstmals angeboten wird, so wichtig ist für die umfassende Betreuung von Schmerzpatienten. (Dauer 19:20 Minuten)

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