Innovationsfonds

26 neue Förderprojekte veröffentlicht

Geriatrische Versorgung, Hilfe für Familien mit krebskrankem Elternteil und zahlreiche E-Health-Projekte werden gefördert.

Veröffentlicht:

BERLIN. Bereits Ende Oktober meldete der Innovationsausschuss, dass 26 neue Förderprojekte ausgewählt worden sind. Am Dienstag nun ist eine Liste der Projekte veröffentlicht worden.

"Die aktuell veröffentlichten Projekte stießen bei allen im Innovationsausschuss Beteiligten – Vertreter der Kassen, der Leistungserbringer, der Ministerien einschließlich Expertenbeirat – auf breite Zustimmung, weil sie neue, überzeugende und zukunftsweisende Ansätze vorgelegt haben", sagte der Vorsitzende des Innovationsausschusses, Professor Josef Hecken, laut einer vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) verschickten Mitteilung. Es habe sich deutlich gezeigt, dass der Innovationsfonds bereits nach knapp zwei Jahren Laufzeit seine Rolle als Impulsgeber für die Verbesserung der Versorgung gefestigt habe.

Sobald die Projektnehmer die für die Auszahlungen erforderlichen Auflagen erfüllt haben, können die Fördermittel ausgezahlt werden, hieß es von Seiten des GBA. Die Ausschüttung der Gelder erfolge regulär immer zur Mitte eines Quartals über das Bundesversicherungsamt.

Beispiele für Förderprojekte der aktuellen Förderwelle:

- GerNe, ein E-Health-basiertes Projekt der Unimedizin Mainz, das die sektorenübergreifende Versorgung geriatrischer Patienten verbessern soll,

- TeLIPro, ein telemedizinisches Lebensstil-Interventions-Programm für Typ 2 Diabetiker der AOK Rheinland/Hamburg, das übergewichtige Diabetespatienten durch eine telemedizinische, individuelle Betreuung zu einem gesunden Lebensstil führen und so den Gesundheitszustand und die Lebensqualität langfristig verbessern will,

- OPTINOVA (Optimierung der Notfallversorgung durch strukturierte Ersteinschätzung mittels intelligenter Assistenzdienste) der Universitätsmedizin Göttingen, bei dem Notfallmedizinern und niedergelassenen Ärzten strukturierte Ersteinschätzung über eine technologische Plattform webbasiert auf mobilen Endgeräten zur Verfügung gestellt werden, und

- Familien-SCOUT zur sektoren- und phasenübergreifenden Unterstützung für Familien mit krebserkranktem Elternteil des Universitätsklinikums Aachen, bei dem betroffene Familien über alle Phasen der Erkrankung und alle Sektoren hinweg Ansprechpartner zur Seite gestellt bekommen. (aze)

Die vollständige Liste aller

26 Förderprojekte findet sich im

Internet auf http://bit.ly/2hG5XBv

Mehr zum Thema
Schlagworte
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Eingespieltes Team: Die beiden Vorsitzenden der Ständigen Konferenz „Ärztliche Weiterbildung“ der Bundesärztekammer (StäKo), Professor Henrik Herrmann und Dr. Johannes Albert Gehle, erläuterten in Bremen den aktuellen Stand der (Muster-)Weiterbildungsordnung.

© Rolf Schulten

126. Deutscher Ärztetag

Heiße Debatte über Fehlzeiten in der Weiterbildung

BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt leitet den 126. Deutschen Ärztetag.

© Porträt: Rolf Schulten | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

„ÄrzteTag“-Podcast

Bringt die neue GOÄ für Ärzte mehr Bürokratie, Dr. Reinhardt?

Affenpocken – ein kurzer Überblick für die Praxis

© Springer Medizin

„EvidenzUpdate“-Podcast

Affenpocken – ein kurzer Überblick für die Praxis