Regierungsbericht

639 Menschen starben 2014 bei Arbeitsunfällen

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in Deutschland ist 2014 um 5,4 Prozent auf 639 gestiegen.

Allerdings ist es über mehrere Jahre betrachtet der drittniedrigste Wert nach 2013 mit 606 solcher Unfälle und 2009 mit 622 Fällen.

Das geht aus einem Regierungsbericht über "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014" hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag und über den die "Passauer Neue Presse" berichtete.

Die Zahl der getöteten Beschäftigten im Betrieb blieb mit 487 fast gleich. Dagegen gab es bei den tödlichen Arbeitsunfällen im Straßenverkehr einen Anstieg um fast 24 Prozent auf 152 Fälle.

Dabei handelt es sich um Unfälle während der Ausübung des Berufs. Unfälle auf dem Weg zur Arbeit - Wegeunfälle - endeten 332 mal tödlich.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Arbeitsunfälle ging 2014 um 0,3 Prozent auf 955.919 zurück.

Die Unfallhäufigkeit, die Zahl der meldepflichtigen Unfälle je 1000 Vollzeitbeschäftigte, sank im Vergleich zu 2013 von 23,9 auf 23,7 Prozent. Der Bericht wird am Mittwoch im Bundeskabinett beraten. (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Warten auf Facharzttermine

KBV-Chef Gassen: Die meisten Patienten haben binnen drei Tagen einen Termin

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Metaanalyse

Keine Evidenz für die meisten Statin-Nebenwirkungen

Röntgen-Thorax führte zur Diagnose

Kasuistik: Negativer D-Dimer-Test trotz akuter Lungenembolie

Lesetipps
Das Zusammenspiel zwischen Vermögensverwalter und Anlegerin oder Anleger läuft am besten, wenn die Schritte der Geldanlage anschaulich erklärt werden.

© M+Isolation+Photo / stock.adobe.com

Geldanlage

Was einen guten Vermögensverwalter ausmacht

Eine Frau liegt erschöpft auf einem Sofa.

© fizkes / stock.adobe.com

Patientenumfrage

Krebs: So häufig sind Tumorschmerzen