Arzneimittelpolitik

AMNOG erhält Kur gegen "Kinderkrankheiten"

BERLIN (af). Das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) kommt auf den Prüfstand.

Veröffentlicht:

"Im Frühjahr ziehen wir eine Zwischenbilanz", hat Professor Jürgen Windeler, Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) angekündigt.

Bei der Jahresversammlung des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH) am Mittwoch in Berlin bestätigte Dr. Walter Schwerdtfeger, Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dass seine Behörde sich daran beteiligen werde, die Praxis, eine "zweckmäßige Vergleichstherapie" in der Nutzenbewertung von Arzneimitteln zu finden, zu konkretisieren.

BAH-Chef Hans-Georg Hoffmann hatte zuvor kritisiert, dass dafür eine klare Definition fehle.

Mehr zum Thema

Europäische Datenstrategie

Erstes EU-Gesetz zur Datenspende vor Verabschiedung

Capsid-Inhibitor

Lenacapavir punktet bei Multiresistenz

Zum Welt-Aids-Tag

HIV: Was Ärzte bei Therapieversagen tun können

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Coronakrise hat den Pflegekräften an der Charité zugesetzt. Um sie zu unterstützen, gehören inzwischen zehn Psychologen zum Team. Sorgen können dadurch unkompliziert in den Pausen angesprochen werden.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Supervision an der Kaffeetasse

Wie die Charité ihren COVID-Kräften Beistand leistet

Pandemiebedingt sind in den ersten neun Monaten die Arzthonorare bei den 102 Kassen nur um knapp 1,8 Prozent gestiegen. GKV-weit nahmen die Leistungsausgaben inklusive Verwaltungskosten um rund 4,8 Prozent zu.

© Stockfotos-MG / stock.adobe.com

Kassenfinanzen

Kassen bunkern noch 13,6 Milliarden Euro