AOK Bayern stellt Pflegenetzen ein gutes Zeugnis aus

MÜNCHEN (sto). Die Bewohner von Pflegeheimen, die in Bayern im AOK-Pflegenetz betreut werden, benötigen etwa ein Drittel weniger Krankenhausbehandlungen als nicht eingeschriebene Heimbewohner.

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Das geht aus der wissenschaftlichen Evaluation hervor, die erstmals nach drei Jahren Pflegenetz-Praxis von der AOK Bayern vorgelegt wurde. Nach der Studie wird in Bayern durchschnittlich jeder Heimbewohner einmal pro Jahr ins Krankenhaus eingeliefert. Im Pflegenetz bleibt dies jedem Dritten erspart.

"Das Ergebnis zeigt, dass die Vernetzung von Pflegeheim, Ärzten und Klinik die medizinische Versorgung und in der Folge die Lebensqualität der Pflegebedürftigen deutlich verbessert hat", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Dr. Helmut Platzer. Dieses Ergebnis sei der verstärkten Präsenz von Pflegenetzärzten in den Heimen und der engeren Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu verdanken. Die Pflegenetze der AOK als Zusammenschluss von Leistungserbringern zur ambulanten medizinischen Versorgung von Pflegeheimbewohnern gibt es seit 2006 in Bayern.

Derzeit bilden 73 Pflegeeinrichtungen in sieben bayerischen Städten mit rund 1800 Bewohnern, rund 160 Ärzte und zehn Krankenhäuser acht AOK-Pflegenetze.

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