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AOK plant die nächste Rabattrunde

STUTTGART (brs). Voraussichtlich im Februar startet die AOK-Gemeinschaft die achte Ausschreibungsrunde. Die Liste der in Frage kommenden Wirkstoffe werde gerade zusammengestellt, sagte Chefverhandler Dr. Christopher Hermann.

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"Wir werden nicht nur die Ende September auslaufenden Generika-Verträge der Tranche V neu vergeben, sondern - wie schon in der Vergangenheit - weitere wirtschaftlich interessante Wirkstoffe hinzunehmen, die inzwischen patentfrei geworden sind und für die sich ein lebhafter Wettbewerb entwickelt hat."

Unterdessen hat die AOK die Verträge für die noch verbliebenen Wirkstoffe der siebten Tranche geschlossen.

Zum 1. April starten damit neue Rabattverträge für insgesamt 95 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen. Die Zuschläge für das Gros dieser Tranche hatte die AOK bereits Ende November 2011 erteilt.

Während Hermann herausstreicht, an der jüngsten Ausschreibung hätten sich mehr als 80 kleinere, mittelständische und konzernzugehörige Pharmaunternehmen beteiligt und die Erhöhung der Zahl der Gebietslose von sieben auf acht sei den kleineren Unternehmen entgegengekommen, erneuert der Branchenverband Pro Generika seine Kritik.

Laut dem Berliner IGES Institut hätten die zehn umsatzstärksten Generikaunternehmen den Zuschlag für 90,2 Prozent der voraussichtlichen Jahresumsätze erhalten. Im Arzneimittelmarktsegment ohne Rabattverträge liege deren Marktanteil dagegen lediglich bei 35 Prozent.

"Die Zahl der Bewerber ist zwar nach wie vor hoch; viel genutzt hat dies aber offenbar insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen nicht", kommentiert Bork Bretthauer, Geschäftsführer des Verbandes.

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