Deutscher Internistentag

Ärzte und die Zukunft der Kassensysteme

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BERLIN (HL). Bleibt es beim Wettbewerb zwischen zwei unterschiedlichen Krankenversicherungssystemen oder schlägt die Politik den Weg der Konvergenz dieser zwei Systeme ein? Und was bedeutet das für die Ärzte? Damit beschäftigt sich am Donnerstag, 27. September, ein Symposion im Rahmen des Deutschen Internistentages in Berlin.

Aus der Sicht der Oppositionsparteien SPD und Bündnis 90/Die Grünen ist das Ziel klar: eine Bürgerversicherung, in die alle Deutschen entsprechend ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit einzahlen.

Der Leistungskatalog und alle Leistungspreise wären einheitlich. Die gegenwärtig existierende private Vollkrankenversicherung würde zum Abwicklungsfall, der PKV verbliebe nur das Geschäft mit Zusatzversicherungen.

Nachdem nicht zu erwarten ist, dass die GOÄ noch in dieser Legislaturperiode novelliert wird, könnte nach der Bundestagswahl 2013 eine generelle Vergütungsreform angestrebt werden, mit dem Ziel, GOÄ und EBM auf eine einheitliche Grundlage zu stellen.

Worauf müssen sich also Ärzte einstellen? Darüber werden im Rahmen des Internistentages Uwe Deh vom Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Staatssekretär Thomas Ilka vom Bundesgesundheitsministerium, Dr. Theodor Windhorst vom Vorstand der Bundesärztekammer, Dr. Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbandes, Wolfram Armin Candidius von der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten sowie Dr. Hans-Friedrich Spies, Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Internisten, diskutieren.

"Private Krankenversicherung auf dem Weg zur Bürgerversicherung": Donnerstag, 27. September, 17.00 bis 18.30 Uhr; Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße, Berlin.

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