Direkt zum Inhaltsbereich

Ärztekammer will sich dem Nachwuchs widmen

Die Förderung junger Ärzte steht in Westfalen-Lippe in den nächsten Jahren ganz oben auf der Agenda.

Veröffentlicht:

MÜNSTER (akr). Der wiedergewählte Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) Dr. Theodor Windhorst will sich in seiner neuen Amtszeit stark um die Nachwuchsförderung kümmern. "Das wird ein zentraler Punkt meiner Arbeit", sagte der Chefarzt des interdisziplinären Lungenzentrums am Städtischen Klinikum Bielefeld.

Die Kammerversammlung hatte am Samstag das Führungsduo Windhorst und den Bielefelder Allgemeinmediziner Dr. Klaus Reinhardt im Amt bestätigt. Windhorst ist Mitglied des Marburger Bundes (MB), Hausarzt Reinhardt gehört zum Hartmannbund.

"Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode Fahrt aufgenommen", sagte Windhorst nach seiner Wahl. Dieser Schwung müsse in die neue Amtszeit mitgenommen werden. "Es muss viel bewegt werden", sagt er. "Denn es gibt noch viele Baustellen im Gesundheitswesen, um die wir uns kümmern müssen." Zu den weiteren Schwerpunkten, die sich Windhorst neben der Nachwuchsförderung für seine Arbeit in der kommenden Legislaturperiode gesetzt hat, gehören die kritische Begleitung bei der weiteren Umsetzung des Paragrafen 116 b und der Trägerschaft der Medizinische Versorgungszentren, die Krankenhausplanung und die sektorübergreifende Qualitätssicherung.

Er appellierte an die Mitglieder der Versammlung, ihn mit Lösungsvorschlägen zu speisen. "Ich bin Ihr Sprachrohr", betonte er. Der Bielefelder Chefarzt hatte acht Stimmen mehr erhalten, als die ihn tragende Koalition aus MB, Hartmannbund, Facharztliste und der Liste Arzt im Krankenhaus auf sich vereinigt.

Lesen Sie dazu auch: Neuer Vorstand der Ärztekammer in Westfalen-Lippe

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps für die Therapie

Was gegen Warzen wirklich hilft

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck

Lesetipps
Zwei Hände tippen auf einem PC.

© Monkey Business / stock.adobe.com

Bewertungsportale

Wie Praxen am besten auf schlechte Online-Bewertungen reagieren