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Verhandlungen

Apotheker rufen die Schiedsstelle

Veröffentlicht:

BERLIN. Nach der zweiten Verhandlungsrunde über die Anpassung des Abschlags, den die Apotheker den gesetzlichen Krankenkassen gewähren müssen, hat der Deutsche Apothekerverband (DAV) die Gespräche mit dem GKV-Spitzenverband abgebrochen. Nun will er die Schiedsstelle anrufen.

Anlass für die verfahrene Situation sind unterschiedliche Ansichten über die Verhandlungsgrundlage. Während der GKV-Spitzenverband die zuletzt gültige Abschlagshöhe von 2,05 Euro pro Packung reklamiert, wollen die Apotheker von 1,75 Euro ausgehen, dem Betrag, der vor dem AMNOG galt.

Zur Erklärung: Da die Bundesregierung erst kürzlich das Packungshonorar um 0,25 Euro erhöht hatte, rechnen Beobachter nicht damit, dass es noch viel Spielraum für eine Senkung des Abschlags gibt.

Daher würde der Ausgangswert 1,75 Euro bereits eine Absenkung des Abschlags de facto bedeuten. Der DAV kündigte Protestaktionen an. (cw)

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