Lunapharm

Auch 220 Patienten in Berlin betroffen

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BERLIN. Der Lunapharm-Skandal zieht weitere Kreise. Die Berliner Gesundheitssenatsverwaltung ist erst am 17. Juli vom Brandenburger Gesundheitsministerium über den Verdacht gegen Lunapharm informiert worden. Ein Rückruf der bundesweiten Arzneimittelaufsicht hat die Berliner Senatsverwaltung Medienberichten zufolge überhaupt nicht erreicht.

220 Patienten sollen laut der Antwort auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen mit von Lunapharm gehandelten mutmaßlich gestohlenen und möglicherweise unwirksamen Medikamenten aus drei Apotheken in Berlin versorgt worden sein.

Rund 300 Rationen sind demnach über die Apotheken in 14 Arztpraxen in Berlin, vier Arztpraxen und eine Reha-Klinik in Brandenburg an Patienten abgegeben worden. Obwohl das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) unverzüglich Kontrollen vorgenommen habe, sei es nicht mehr möglich gewesen, noch vorhandene zurückgerufene Medikamente aus dem Verkehr zu ziehen, so die Berliner Gesundheitssenatsverwaltung in der Antwort. (ami)

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