Thüringen

Ausgaben für Arzneien stark gesunken

Veröffentlicht:

ERFURT.. Die Arzneikosten sind im Sinkflug: In Thüringen sind die Ausgaben für Medikamente im vergangenen Jahr auf ein Mehrjahrestief gefallen.

Nach Angaben der BKK Mitte zahlten die gesetzlichen Krankenkassen mit rund 914 Millionen Euro 5,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Bundesweit wurde dagegen ein Ausgabenanstieg von 1,5 Prozent verzeichnet. Der Trend ist in Thüringen bereits seit einiger Zeit rückläufig.

Im Jahr 2010 gaben die Krankenkassen noch eine knappe Milliarde für Medikamente aus. Welche Ursachen der Rückgang im vergangenen Jahr hatte, teilte die BKK nicht mit.

In den Vorjahren dämpften unter anderem der Apothekenabschlag und der Zwangsabschlag für Hersteller die Preise. Die BKK Mitte erneuerte ihre Forderung nach Einführung der reduzierten Mehrwertsteuer für Arzneien - wie sie beispielsweise auch für Lebensmittel gelte. (rbü)

Mehr zum Thema

Preisverleihung

Galenus-Preis 2021: Preisträger werden gekürt

Neue Formulierung

Comirnaty®-Handhabung wird für Praxen bald leichter

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
„Zweiklassenmedizin“ aus Infektionsschutzgründen? Separieren dürfen Kassenärzte ungeimpfte Patienten. Ablehnen dürfen sie sie nicht.

© Dwi Anoraganingrum / Geisler-Fotopress / picture alliance

Gastbeitrag von zwei Anwälten

3G-Regel in der Arztpraxis birgt rechtliche Gefahren

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte an, dass Deutschland bis Jahresende 100 Millionen Corona-Impfdosen spenden werde.

© Emmanuele ContiniNurPhoto//picture alliance

Eröffnung

World Health Summit: Spahn fordert mehr Kompetenzen für die WHO

Es ist wichtig, sich zügig für eine Auffrischungsimpfung zu entscheiden: Klaus Holetschek (CSU), Gesundheitsminister von Bayern.

© Matthias Balk / dpa

COVID-19-Pandemie

Hohe Inzidenz lässt Ruf nach mehr Drittimpfungen lauter werden