GKV-Finanzen

BKKen mit 287 Millionen Euro im Defizit

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Betriebskrankenkassen haben das Jahr 2015 mit einem Fehlbetrag von 287 Millionen Euro abgeschlossen. Der Vorsitzende des BKK-Dachverbandes, Franz Knieps, nennt hierfür zwei Ursachen. Zum einen sei die Anhebung von Zusatzbeiträgen aus Wettbewerbsgründen lange hinausgezögert worden, um einseitige Belastungen der Versicherten zu vermeiden und Übertritte zu anderen Kassen zu verhindern.

Ein weiterer Grund seien die Zuweisungskriterien aus dem morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich, die eine Kassenart - die AOKen - in einen Vorteil versetzten. Trotz unterdurchschnittlicher Zusatzbeiträge sei es dem AOK-System gelungen, Defizite zu vermeiden. Notwendig seien "nur kleinere Justierungen" im Finanzsystem, so Knieps. (HL)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ein todkranker Patient liegt in einem Bett auf der Palliativstation im Krankenhaus.

© ARMMY PICCA / stock.adobe.com

Palliativregisteranalyse

Menschen mit Krebs: Viel Schmerz am Lebensende