Bahr dementiert Verschiebung der Pflegereform

BERLIN (sun). Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat Spekulationen dementiert, die Umsetzung der Pflegereform werde sich um ein halbes Jahr verzögern.

Veröffentlicht:

"Es gibt keine Verschiebung. Die Eckpunkte kommen im Sommer", sagte Bahr der Zeitung "Die Welt" (Montag). Das Gesetz solle 2012 in Kraft treten, das habe man angekündigt und dabei bleibe es auch.

"Richtig ist, dass wir nicht unter Zeitdruck stehen, weil die Pflegeversicherung momentan noch genügend Geld hat", so Bahr.

1. Januar 2012 ursprünglich angepeilt

Zuvor hatte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), angekündigt, die Pflegereform werde später als geplant - im Frühjahr 2012 - in Kraft treten. Ursprünglich sollte die Reform zum 1. Januar 2012 wirksam werden (wir berichteten).

Dass es nicht schneller vorangehe, begründete Spahn mit Differenzen in der Koalition über die Finanzierung der Reform. Erst kürzlich hatte es erneut Spekulation um die Höhe der Pflegefinanzierung gegeben.

Der CDU-Politiker Willi Zylajew hatte betont, die Pflegereform werde rund sechs Milliarden Euro kosten. Spahn hatte dies als "Humbug" zurückgewiesen.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vergleich der Leitlinien

Restless Legs Syndrom: Gabapentinoide oder Dopamin-Agonisten zuerst?

Lesetipps
Eine ältere Frau inhaliert ein Medikament aus einem Pulverinhalator.

© thodonal / stock.adobe.com

Asthma, COPD und Co.

Acht Fehler bei der Inhalationstherapie – und wie es richtig geht

Ein Kardiologe verwendet einen Schlauch für die Radiofrequenzkatheterablation eines Patienten mit Vorhofflimmern.

© romaset / stock.adobe.com

Nach Katheterablation

Kontrolle von Risikofaktoren schützt vor Vorhofflimmern-Rezidiven