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Bedarf in der Krise: In Hamburg fehlt es an Pflegepersonal

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HAMBURG (di). Immer mehr Menschen arbeiten in der Pflege - und der Bedarf ist noch nicht gedeckt. Hamburgs Sozialbehörde sieht die Unternehmen in der Pflicht, qualifiziertes Personal zu halten.

"Es liegt an den Unternehmen, Fachpersonal zu halten und junge Menschen für den Beruf zu interessieren", glaubt die Hamburger Sozialbehörde. Sie berichtet, dass es den Ausbildungsbetrieben aktuell an geeigneten Bewerbern mangelt. Auch das Interesse an bereits ausgebildeten Kräften ist groß. Bundesweit gibt es nach Angaben der Behörde rund 17000 offene Stellen in der Altenpflege, bei Erziehern und in der Sozialarbeit sowie 16 000 Vakanzen in der Krankenpflege und bei Sprechstundenhilfen.

Dies entspricht einem Anstieg um 70 Prozent (Krankenpflege) und 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zugleich ist die Zahl der Beschäftigten in der Pflege in der Hansestadt so hoch wie nie. 2007 gab es 19 586 Mitarbeiter in der Pflege. Damit ist ihre Zahl in zwei Jahren um sechs Prozent gestiegen.

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