Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar zum Krebsregister

Bedenkliches Schweigen

Von Anne Zegelman Veröffentlicht:

Eigentlich wollten die Organisatoren der Fachtagung zum Stand des Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes einen Überblick über die unterschiedlichen Herangehensweisen der Bundesländer geben.

Vielfalt und Nutzungsmöglichkeiten sollten im Mittelpunkt stehen, als Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und seine rheinland-pfälzische Amtskollegin Sabine Bätzing-Lichenthäler (SPD) in der Pause durch den "Poster-Walk" geführt wurden.

Doch offenbarte die Zusammenstellung großer bunter Poster eher das große Dilemma des Gesetzes. Denn nicht einmal bei den Postern hatte man den Ländern einheitliche Vorgaben gemacht — profanes Sinnbild für die mangelnde Kommunikation bei der Umsetzung des Gesetzes.

Kein Geheimnis ist, dass sich so manches Bundesland, das sich neu mit der Thematik befassen muss, dabei allein gelassen fühlt. Heißt es doch im Gesetzestext vage: "Die für die Einrichtung und den Betrieb (...) notwendigen Bestimmungen (...) bleiben dem Landesrecht vorbehalten."

Symptomatisch auch die Antwort auf die Schlussfrage von Moderator Norbert König (ZDF) ans Podium, warum man nicht einfach mal direkt bei den Bundesländern um Beschleunigung und insgesamt bessere Kommunikation bittet: Schweigen.

Lesen Sie dazu auch: Krebsregister: Lob und Tadel zur Halbzeit

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Gesetzliche Krankenversicherung

Ausgaben der Krankenkassen: GKV-Sparpaket führt 2027 zur Vollbremsung

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Studie MajesTEC-3: progressionsfreies Überlebenc

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neue Therapieoption beim rezidivierten oder refraktären Multiplen Myelom (RRMM)

Teclistamab-Daratumumab erzielt bislang unerreichten PFS-Vorteil bei RRMM ab dem 1. Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Akute Belastung versus chronische Schäden

Marathonläufer sollten ihren Nierenstatus kennen

Lesetipps
Eine schwangere Frau hält sich die rechte Bauchseite und telefoniert.

© T Mdlungu/peopleimages.com / Stock.adobe.com

Kasuistik

Schwangere mit akutem Abdomen: Der Blinddarm war es diesmal nicht

Bluttest

© NiDerLander / stock.adobe.com

Demenz erkennen

Neuer Ansatz für eine Alzheimer-Diagnostik mittels Bluttests