Pille danach

Beratung ja, aber Kirchen-Position erläutern

Veröffentlicht:

KÖLN. Ärzte in katholischen Kliniken dürfen vergewaltigte Frauen auch über die "Pille danach" beraten, wenn sie ihnen gleichzeitig die katholische Position zu der Methode erläutern.

Das hat der Kölner Erzbischof Josef Kardinal Meisner in einer Erklärung klargestellt. Die Verordnung eines Präparats, das der Verhinderung einer Befruchtung dient, sei vertretbar, so Meisner.

Anders sehe es aus, wenn es um die Nidationshemmung geht. Es sei Tötung, der befruchteten Eizelle aktiv die Lebensgrundlage zu entziehen. (iss)

Mehr zum Thema

Vor Bundesversammlung

Virchowbund: MFA-Beruf aufwerten!

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Begleitet von hohen Erwartungen und Protesten – wie hier am 15. Oktober von Klimaaktivisten in Berlin – starten am Donnerstag die offiziellen Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP.

© Kay Nietfeld/dpa

Koalitionsverhandlungen

Gesundheit und Pflege: Wer für SPD und Grüne verhandelt