AOK-Rabatte

Betapharm nicht mehr exklusiv

Ende der Exklusivität: Die AOK hat gemeinsam mit Betapharm die Fesseln von vier Rabattverträgen gelockert. Bei den Rabatten bleibt es aber - mit einer Ausnahme.

Veröffentlicht: 10.09.2012, 13:49 Uhr

STUTTGART (cw). Die AOKen haben die Exklusivität für vier Rabattvereinbarungen mit Betapharm aufgehoben.

Daher können ab 1. Oktober Ranitidin, Spironolacton und die Kombi Metoprolol + HCT des Augsburger Herstellers zwar weiterhin rabattvertragskonform abgegeben werden, allerdings darf auch auf Produkte anderer Generikaanbieter ausgewichen werden.

Zudem wurde für Metoprolol ein vorzeitiges Vertragsende mit Betapharm zum 31. Dezember vereinbart.

Da diese Mono-Version des Blutdrucksenkers schon in der neunten AOK-Ausschreibung enthalten ist, die am 1. Januar 2013 startet, gibt es hier einen nahtlosen Übergang zu einem neuen exklusiven Partner.

Die drei anderen Präparate sollen in der zehnten Tranche neu ausgeschrieben werden. Diese Verträge starten am 1. Juni 2013.

Über die Gründe für die Vertragsänderungen hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart, heißt es.

Vor kurzem hatte die AOK bereits eine Partnerschaft mit Dexcel (zu Metformin) gekündigt, nachdem die Kasse Lieferprobleme bemängelte.

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