Petitionsausschuss

Beteiligung an Pflegekosten abhängig vom Einkommen machen

Veröffentlicht:

BERLIN. Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung, dass auf das Einkommen der Kinder pflegebedürftiger Eltern künftig erst ab einem Einkommen in Höhe von 100.000 Euro zurückgegriffen wird. Am Mittwoch verabschiedete der Ausschuss mit den Stimmen der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, AfD, Die Linke und Grünen eine Beschlussempfehlung an den Bundestag.

 Die Petition soll an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales als Material übergeben werden. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD sei diese Forderung enthalten, das Vorhaben solle nun umgesetzt werden. Bei der Vorbereitung eines Gesetzgebungsvorhabens sei dabei nicht nur die rechtliche Umsetzung, sondern auch die Finanzierung zu klären. (ato)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Eine Dame, die auf einen Bildschirm schaut und vor sich ein Smartphone in einer Halterung hat, wischt sich eine Träne von der Wange. Online-Therapie: Als Add-on-Therapie und zur Überbrückung der Wartezeit auf einen Therapieplatz hat sie ihren Stellenwert.

Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Angststörungen: Online-Therapie in Leitlinie aufgenommen

Personen unterschiedlichen Geschlechts und verschiedenen Alters bei der Gymnastik mit Gymnastikbällen.  Prävention sollte künftig eine stärkere Rolle spielen, fordern Bürger und Gesundheitsexperten. Aus dem „Krankheitssystem“ solle ein „echtes Gesundheitssystem“ werden.

Robert Bosch Stiftung will Neustart

„Echtes Gesundheitssystem“ statt „Krankensystem“