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Kommentar

Betroffene helfen Patienten

Ilse SchlingensiepenVon Ilse Schlingensiepen Veröffentlicht:

Der Schlaganfall gehört zu den Krankheiten, die nicht nur das Leben der Betroffenen verändern, sondern auch das der pflegenden Angehörigen. Durch die Folgen der Erkrankung sowie der Pflege verschlechtert sich häufig ihre Lebensqualität.

Ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer sollen im Ruhrgebiet künftig dazu beitragen, die Versorgung der Patienten zu verbessern und die Angehörigen zu entlasten. Für das Projekt der Hochschule für Gesundheit und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe werden Laien geschult, die im Wohnumfeld der Patienten zum Einsatz kommen.

Das Angebot richtet sich besonders an Schlaganfall-Patienten und Aphasiker. Sie kennen die Nöte der Betroffenen und können sie gezielt unterstützen. Gleichzeitig profitieren die Helfer selbst, hoffen die Initiatoren: Die neue Aufgabe stärkt das Selbstbewusstsein und die Teilhabe am sozialen Leben.

Die wissenschaftliche Auswertung soll zeigen, ob das Projekt die Erwartungen erfüllt und sich als Ergänzung der etablierten Angebote erweist. Sollte das der Fall sein, wäre es sinnvoll, die Helfer für ihren Einsatz langfristig auch zu bezahlen.

Das wäre ein Zeichen der Wertschätzung - für die Patienten und ihre Angehörigen und für die Helfer selbst.

Lesen Sie dazu auch: Schlaganfallpatienten werden zu Helfern ausgebildet

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Kommentare
Karl-Georg Vaith 24.08.201210:31 Uhr

Ein sinnvolles Konzept


Diese Einrichtungen könnten auf alle Bundesländer ausgedehnt werden.

Leider fehlt hier ein Lobbyismus für ein Ja bei vielen MdB und MdL.

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

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