Direkt zum Inhaltsbereich

CT-Angiographie der Herzkranzgefäße

CCTA auf Kasse: Radiologen fordern Nachbesserungen

Der Berufsverband Deutsche Radiologie sieht die flächendeckende Versorgung der Patienten mit der CT-Angiographie der Herzkranzgefäße in Gefahr. Grund seien notwendige Investitionen in den Praxen.

Veröffentlicht:

Berlin. Der Berufsverband Deutsche Radiologie (BDR) sieht die flächendeckende Versorgung der Patienten mit der CT-Angiographie der Herzkranzgefäße (CCTA) auf Kasse in Gefahr. Zwar habe sich der Erweiterte Bewertungsausschuss fristgerecht auf eine EBM-Vergütung samt Ziffern geeinigt.

Der BDR moniert, der Erweiterte Bewertungsausschuss sei ausschließlich der Argumentation des GKV-Spitenverbandes gefolgt, welche die Zeiten für Untersuchung und Auswertung ebenso wie die Ablehnung der Berücksichtigung eines Investitionsanteils für die aktuelle Gerätetechnologie betreffe, die im Vergleich zur abgebildeten Standardtechnik die Zahl der nicht-diagnostischen Untersuchungen deutlich reduzieren könne. Die Entscheidung sei insofern nicht nachvollziehbar als die Fachvertreter zusammen mit der KBV eine belastbare Kalkulation vorgelegt und argumentativ untermauert hätten.

Nun stehe zu befürchten, dass Praxischefs die notwendigen Investitionen in Gerätetechnik und Ausbildung nicht vornehmen. Somit erscheine auch die Gesamtintension einer Senkung von Herzkatheteruntersuchungen zugunsten der CT in Gefahr. Daher seien dringend Korrekturen angeraten. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

BÄK-Dialogforum junge Ärztinnen und Ärzte

Wie wird die Kammerarbeit für junge Ärzte wieder attraktiv?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
MRT-Bildgebung und Monitoring

© wedmoments.stock / stock.adobe.com

Plexiforme Neurofibrome bei Neurofibromatose Typ 1

MRT-Bildgebung und Monitoring

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Abb. 1-- Zeit bis zum ersten Ereignis (Tod durch jegliche Ursache oder kardiovaskuläres Ereignisb) in der Gesamtpopulation (a) bzw. in der Monotherapie-Population (b).

© Springer Medizin Verlag

Mit Vutrisiran früh kausal behandeln

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Update der S3-Leitlinie

Neue Empfehlung in der Sepsis-Therapie

Lesetipps
Apixaban, ein orales Antikoagulans zur Behandlung und Vorbeugung von Blutgerinnseln sowie zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern.

© Soni's / stock.adobe.com

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?