Leitartikel zur Sterbewoche

Chance für einen ärztlichen Rollenwechsel?

In Dutzenden von Beiträgen will sich die ARD in dieser Woche mit einem Thema beschäftigen, das in unserer Gesellschaft immer noch allzu oft tabuisiert wird.

Von Christian BenekerChristian Beneker Veröffentlicht:
Besuch bei einem schwer kranken Patienten.

Besuch bei einem schwer kranken Patienten.

© Klaro

Die ARD hat ihre Themenwoche "Leben mit dem Tod" gestartet. In Dutzenden von Beiträgen will die Senderfamilie das Thema Tod ans Licht bringen, davon erzählen, darüber diskutieren und dokumentieren.

Mehr als 800.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland und man kann sich wohl die Energieleistung nicht groß genug vorstellen, einen solches Massenphänomen zu tabuisieren.

Die derzeit über 400 Palliativstationen und Hospize und zehn Palliativmedizin-Lehrstühle in Deutschland zeigen aber, dass das Thema Tod und Sterben in der ärztlichen Versorgungswirklichkeit und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung langsam ankommt.

Viele Ärzte werden in den ARD-Sendungen denn auch zu Wort kommen, um dem Tabu Offenheit und Kompetenz entgegen zu setzen.

Sie äußern sich zu Fragen der Versorgung, der Patientenverfügung, der Organspende. Aber die ärztliche Kompetenz, das Tabu zu brechen, könnte tiefer reichen als bis zu Fragen der Versorgung Sterbender ...

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