Berufspolitik

Christine Clauß führt sächsisches Sozialministerium

DRESDEN (tra). Christine Ursula Clauß wird Sachsens neue Ministerin für Soziales. Sie folgt Helma Orosz ( CDU) nach, die zum 1. August als Oberbürgermeisterin ins Dresdner Rathaus wechselt.

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Den Schutz vor übermäßigen Belastungen durch den Gesundheitsfonds bezeichnete Clauß bei der Bekanntgabe ihrer Ernennung als eine Hauptaufgabe. Sie wolle Sachsen als ein Land, in dem die Generationen für einander da seien. Priorität räumt sie der Förderung von Familien ein, die sie als "Säulen der Gesellschaft" bezeichnete. Familie sei für sie dort, wo Eltern für Kinder sorgten und umgekehrt.

Christine Clauß wurde am 10. Februar 1950 geboren und absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester am Krankenhaus Bethanien in Leipzig sowie die Weiterbildung zur Fachkrankenschwester für Anästhesie.

Als Vorsitzende des Fachausschusses Gesundheit/Soziales im Stadtrat Leipzig arbeitete sie sieben Jahre. Nach Stationen in der Städtischen Frauenklinik Leipzig und der AOK Sachsen zog sie 1999 für die CDU in den sächsischen Landtag ein.

Ihr Amt als Gesundheits- und Sozialministerin wird sie am 8. Augustantreten. Ministerpräsident Stanislaw Tillich bedient mit Clauß‘ Ernennung die politischen Kategorien weiblich, sächsisch, Fraktionsmitglied. Die Regierungsparteien CDU und SPD begrüßten die Wahl, die Grünen äußerten Skepsis.

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