Direkt zum Inhaltsbereich

Schwarz-rote Koalition in Mainz

Clemens Hoch soll erneut Gesundheitsminister in Rheinland-Pfalz werden

Die bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz unterlegene SPD behält das Gesundheitsressort und belässt den aktuellen Minister im Amt. Einen Wechsel gibt es auf der zweiten Ebene im Haus.

Veröffentlicht:
Clemens Hoch, designierter Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit in Rheinland-Pfalz, und die künftige Staatssekretärin Tamara Müller bei der Vorstellung der SPD-Regierungsmitglieder am Montag in Mainz.

Clemens Hoch, designierter Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit in Rheinland-Pfalz, und die künftige Staatssekretärin Tamara Müller bei der Vorstellung der SPD-Regierungsmitglieder am Montag in Mainz.

© Hannes P Albert / dpa / picture alliance

Mainz. Alter und neuer Gesundheitsminister in Rheinland-Pfalz ist der Sozialdemokrat Clemens Hoch. Die dortige SPD hat den 48-Jährigen erneut für den Posten innerhalb der künftigen schwarz-roten Regierungskoalition nominiert. Die CDU hatte die Landtagswahl am 22. März in einem lange als sehr eng geltenden Rennen letztlich doch deutlich vor der SPD gewonnen.

Das neue Kabinett wird aus jeweils fünf Ministerinnen und Ministern von CDU und SPD bestehen, angeführt vom designierten Ministerpräsidenten Gordon Schnieder von der CDU. Clemens Hoch, bislang offiziell Minister für Wissenschaft und Gesundheit, soll künftig zusätzlich noch das Thema Weiterbildung in seinem Haus verantworten.

Lesen sie auch

Der Jurist ist seit Mai 2021 Gesundheitsminister in Rheinland-Pfalz, er hatte das Amt seinerzeit von Sabine Bätzing-Lichtenthäler übernommen. In dieser Rolle ist er auch Aufsichtsratsvorsitzender des Universitätsklinikums Mainz, des einzigen Supramaximalversorgers in Rheinland-Pfalz.

Neue Staatssekretärin

Staatssekretärin im erweiterten Ministerium soll die Neurobiologin Dr. Tamara Müller werden. Die 36-Jährige ist Landtagsabgeordnete und bekleidet in der SPD-Fraktion derzeit das Amt der klimaschutzpolitischen Sprecherin. Momentan ist Nicole Steingaß noch Staatssekretärin.

Die Wahl des neuen Ministerpräsidenten Gordon Schnieder samt anschließender Vereidigung des Kabinetts ist für den 18. Mai vorgesehen. (bar)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pseudoresistenzen

Therapieresistente Hypertonie ist oft gar keine

Interimsanalyse der TRIM-Studie

Nachsorge von Melanomen: Bildgebung womöglich nutzlos

Lesetipps
Bakterien im Blutgefäß

© Artur / stock.adobe.com

Update der S3-Leitlinie

Neue Empfehlung in der Sepsis-Therapie