Apotheken

Corona-Impfstofflieferung: Lage entspannt sich später

Die Apotheken erhalten mehr Geld, um besser auf die flexiblen Impföffnungszeiten der Ärzte reagieren zu können.

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Berlin. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dreht an der Finanzierung der Lieferkette für die Corona-Impfstoffe. Das Ministerium geht davon aus, dass sich die Corona-Impfstoff-Lage beim pharmazeutischen Großhandel erst ab dem 19. Juli entspannt.

Ab dann soll die Vergütung je Durchstechflasche von 8,60 Euro auf 7,45 Euro heruntergesetzt werden. Das geht aus dem Entwurf der Zweiten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Impfverordnung hervor, die der „Ärzte Zeitung“ vorliegt. Bisher war der 1. Juli als Termin für die Preissenkung vorgesehen. Die Verordnung sieht Regelungen vor, die rückwirkend ab dem 30. Juni gelten können.

Apotheken sollen profitieren

Gleichzeitig sollen auch die Apotheken profitieren. Ihre Vergütungen sollen um 15 Prozent hochgesetzt werden. Damit will das Ministerium den Apotheken den Aufwand besser vergüten, der notwendig sei, um eine zeitlich flexible Belieferung von Ärzten außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu gewährleisten.

Konkret soll die Vergütung für die ersten 100 Durchstechflaschen im Kalendermonat von 6,58 auf 7,58 Euro im Monat steigen. Für die nächsten 50 Durchstechflaschen können die Apotheker 4,92 Euro statt bislang 4,28 Euro abrechnen, danach je Durchstechflasche 2,52 Euro statt 2,19 Euro. (af)

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