Arzneimittelpolitik

DGHO tritt für einen Neustart des AMNOG ein

Veröffentlicht: 12.05.2015, 16:30 Uhr

BERLIN. Eine stärkere Praxisorientierung der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln hat die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie gefordert.

So sollten bei der Auswahl einer Vergleichstherapie Kostengründe keine Rolle spielen dürfen, sondern Leitlinien und der Rat wissenschaftlicher Fachgesellschaften, sagte DGHO-Vorsitzender Professor Mathias Freund am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung einer AMNOG-Analyse.

Subgruppen sollten klinisch relevant und in der Praxis gebräuchlich sein, zu kleine Subgruppen vermieden werden. Der GBA sollte Endpunkte zu Beginn des Verfahrens festlegen.

Wichtig seien dabei auch Parameter der Lebensqualität. Zudem, sollten Instrumente zur Gewichtung mehrerer Endpunkte entwickelt werden. (af)

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