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DIW fordert eine baldige Pflegereform

BERLIN (eb). Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die schwarz-gelbe Koalition aufgefordert, die geplante Pflegereform möglichst bald auf den Weg zu bringen.

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Noch verfüge die gesetzliche Pflegeversicherung über finanzielle Rücklagen. Diese seien aber vermutlich spätestens im Jahr 2015 aufgebraucht, hieß es.

Im Jahr 2009 erhielten rund 2,3 Millionen Menschen Leistungen der Pflegeversicherung, 2050 würden es mehr als doppelt so viele sein.

"Will man einen Pflegenotstand vermeiden, ist eine Reform der Pflegeversicherung unausweichlich", betonte DIW-Expertin Kornelia Hagen.

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