Direkt zum Inhaltsbereich

Knochenmarkspende

DKMS baut Kooperation mit türkischen Gemeinden aus

Zwei weitere Landesverbände der türkisch-islamischen Moscheegemeinden (DITIB) beteiligen sich an Kooperation mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei.

Veröffentlicht:

MAINZ. Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) will unter der türkischen Bevölkerung in Deutschland mehr Spender gewinnen. Dazu wurde jetzt die Zusammenarbeit mit der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) erweitert. Nun treten der Kooperation auch die DITIB-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saarland bei.

Bislang kooperieren DKMS und DITIB bereits in Niedersachsen, Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In diesen vier Bundesländern hat es nach Angaben der DKMS seit 2011 bereits 41 Registrierungsaktionen in verschiedenen Städten gegeben.

Dabei konnten 5707 Spender in die Knochenmarkspenderdatei aufgenommen werden. Fünf dieser neu registrierten Spender hätten bereits durch Stammzelltransplantationen Blutkrebspatienten helfen können.

Mit der Zusammenarbeit sollen Mitglieder der Moscheegemeinden und andere Interessierte dafür gewonnen werden, sich bei der DKMS registrieren zu lassen.

"Die DITIB Saarland hilft der DKMS gerne dabei, die türkischstämmige Gemeinschaft über den Kampf gegen Blutkrebs aufzuklären. Aufgrund der ethnischen Unterschiede in den Gewebemerkmalen findet man wahrscheinlicher einen passenden Spender innerhalb der selben Bevölkerungsgruppe", sagt Rasim Akkaya, Landesvorsitzender der DITIB Saarland.

Schirmherren der Kooperation sind die Gesundheitsminister von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer (SPD), und des Saarlandes, Andreas Storm (CDU) sowie der Generalkonsul der Türkei in Mainz, Aslan Alper Yüksel.

In Deutschland leben derzeit etwa drei Millionen türkischstämmige Menschen. 111.000 haben sich bislang nach DKMS-Angaben als potenzielle Spender registrieren lassen. 556 von ihnen hätten Blutkrebspatienten mit ihrer Spende bereits helfen können. (chb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München
Abb. 1: OS von Patientinnen mit Endometriumkarzinom und Mismatch-Reparatur-Profizienz bzw. Mikrosatellitenstabilität

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Primär fortgeschrittenes/rezidivierendes Endometriumkarzinom

Nachhaltiger Überlebensvorteil durch Immuntherapie plus Carboplatin-Paclitaxel

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Konkurrenz für Primärpraxen?

Reformpaket beschlossen: Apotheker rücken zu Hausärzten in zweiter Reihe auf

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren