Direkt zum Inhaltsbereich

DMP-Versorgung bei KHK wird in Sachsen erweitert

Veröffentlicht:

DRESDEN (tt). Patienten mit KHK, die außerdem unter chronischer Herzinsuffizienz leiden, sollen in Sachsen besser versorgt werden. Die KV Sachsen und die Kassen haben vereinbart, das Behandlungsprogramm "Koronare Herzkrankheit" um die Komorbidität Herzinsuffizienz zu erweitern. Das teilte der vdek-Landesverband mit.

Das zusätzliche Behandlungsmodul soll helfen, die Leistungsfähigkeit und die Lebenserwartung der Patientengruppe zu erhöhen. Die Kassen versprechen sich dadurch auch, die Dauer der Krankenhausaufenthalte zu verringern.

Ziel sei es weiterhin, dass sich Ärzte, Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen bei der Behandlung von Herzkranken besser abstimmen. Dies werde möglich durch die "Festlegung von Überweisungskriterien, Regelungen zur medikamentösen Therapie sowie Schulungen der Erkrankten", heißt es in der Erklärung. Patienten mit Hinweisen auf Herzinsuffizienz sollen künftig mittels einer Echokardiographie untersucht werden. Um ein höheres Problembewusstsein zu erreichen, werden Patienten "aktiv in die Therapie einbezogen."

So sei vorgesehen, dass Patienten regelmäßig ihr Körpergewicht kontrollieren. Bei deutlichen Veränderungen konsultieren sie ihren Arzt. Teilnehmen können die Patienten in Sachsen, die in dem DMP "Koronare Herzkrankheit" eingeschrieben sind.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kolumne aus Berlin

Die Glaskuppel zur Primärversorgung im Herbst der Reformen

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Progression bremsen

Rhythmuskontrolle bei Vorhofflimmern: Wann initiieren?

Lesetipps
Syphilis-Läsion im Mund einer infizierten Person.

© CID / Science Photo Library

Kein Herpes, kein Krebs

Was steckte hinter den schlecht heilenden Ulzera im Mund?

Illustration von einer Person mit einem schwarzen Knäuel statt eines Kopfes.

© Khosrork / Getty Images / iStock

Neurodivergenz

ADHS in der Hausarztpraxis: Hinweise für die Diagnostik