Direkt zum Inhaltsbereich

DMP-Versorgung bei KHK wird in Sachsen erweitert

Veröffentlicht:

DRESDEN (tt). Patienten mit KHK, die außerdem unter chronischer Herzinsuffizienz leiden, sollen in Sachsen besser versorgt werden. Die KV Sachsen und die Kassen haben vereinbart, das Behandlungsprogramm "Koronare Herzkrankheit" um die Komorbidität Herzinsuffizienz zu erweitern. Das teilte der vdek-Landesverband mit.

Das zusätzliche Behandlungsmodul soll helfen, die Leistungsfähigkeit und die Lebenserwartung der Patientengruppe zu erhöhen. Die Kassen versprechen sich dadurch auch, die Dauer der Krankenhausaufenthalte zu verringern.

Ziel sei es weiterhin, dass sich Ärzte, Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen bei der Behandlung von Herzkranken besser abstimmen. Dies werde möglich durch die "Festlegung von Überweisungskriterien, Regelungen zur medikamentösen Therapie sowie Schulungen der Erkrankten", heißt es in der Erklärung. Patienten mit Hinweisen auf Herzinsuffizienz sollen künftig mittels einer Echokardiographie untersucht werden. Um ein höheres Problembewusstsein zu erreichen, werden Patienten "aktiv in die Therapie einbezogen."

So sei vorgesehen, dass Patienten regelmäßig ihr Körpergewicht kontrollieren. Bei deutlichen Veränderungen konsultieren sie ihren Arzt. Teilnehmen können die Patienten in Sachsen, die in dem DMP "Koronare Herzkrankheit" eingeschrieben sind.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Ärztemangel

KV Niedersachsen stellt Arztzahlprognose für das Jahr 2040 vor

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Einschätzung von Kollegen

Wenn die Telefon-AU wegfällt: Was das für den Praxisalltag bedeutet

Kombi schlägt Monotherapie

Diese Blutdrucksenker werden am besten vertragen

Lesetipps
Darstellung eines Menschen mit Bakterien, die um ihn herum schwirren.

© freshidea / stock.adobe.com

Entzündung

Endokarditis-Prophylaxe: Worauf achten und bei wem?