KKH ohne Allianz

Der neue Partner steht bereit

Die KKH-Allianz ist bald Geschichte: Statt mit der Allianz wird die Kasse mit einem neuen Partner zusammenarbeiten.

Veröffentlicht:
Der Allianz-Schriftzug wird bald abmontiert.

Der Allianz-Schriftzug wird bald abmontiert.

© Emily Wabitsch / dpa

HANNOVER / MÜNCHEN. Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und die Allianz Versicherung beenden zum Jahresende ihre Zusammenarbeit.

Die KKH wird aber 2013 mit einem neuen Anbieter privater Zusatzleitungen, der deutschen Familienversicherung (dfg), zusammenarbeiten.

Das sagte Daniela Preußner, Sprecherin der KKH-Allianz am Mittwoch zur "Ärzte Zeitung".

Zu früh zu viel gewollt

Mit dem Ende der kurzen Ehe laufe auch der Markenlizenzvertrag aus und die KKH wird auf ihre Zusatzbezeichnung verzichten, hieß es.

"Die gegenseitigen Erwartungen beider Partner haben sich wegen der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen nicht erfüllt", begründet Allianz-Sprecherin Susanne Kluge das Ende der Partnerschaft mit der KKH.

Von Seiten der KKH-Allianz in Hannover hieß es, möglicherweise habe man zu früh zu viel gewollt. "Wir hatten geplant, gemeinsame Produkte zu entwickeln und anzubieten", sagte Preußner. "Diese Produkte konnten aber so nicht erfolgreich entwickelt werden."

KKH: Private Zusatzleistungen unter eigener Flagge

Erst 2009 fusionierte die Hannoveraner Krankenkasse mit der BKK Allianz und ging mit der Allianz-Versicherung eine Vertriebskooperation ein, in dessen Rahmen KKH-Kunden bei der Allianz privaten Krankenversicherung Privatleistungen mit "geringen Rabatten" erhalten konnten, wie es hieß.

Die geplanten gemeinsamen Produkte blieben indessen auf der Strecke. "Wir wollten das Beste aus beiden Welten, das hat nicht geklappt", resümiert Preußner.

Nun kehrt die KKH mit der geplanten Partnerschaft mit der dfg zu ihrer alten Praxis zurück, private Zusatzleistungen unter eigener Flagge anzubieten.

"Wir werden keine gemeinsamen Produkte entwickeln, sondern die Leistungen der dfg unter unserem eigenen Namen anbieten", sagte Preußner.

Schon in den Jahren vor der Kooperation mit der Allianz hatte die KKH mit dem Unternehmen LVM Zusatzverssicherungen zusammengearbeitet. (cben)

Mehr zum Thema

Programm zur Bundestagswahl

Was die SPD im Gesundheitssystem gerne verändern würde

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Computer-Darstellung eines Kolorektalkarzinoms. An den Folgen eines solchen Karzinoms sterben jedes Jahr in Deutschland etwa 25.000 Menschen.

Darmkrebsmonat März

Die Wucht der Vorsorge-Koloskopie