Deutlicher Rückgang bei Alkoholvergiftungen

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STUTTGART (mm). Die Zahl der Jugendlichen bis 20 Jahre, die wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, ist in Baden-Württemberg zum ersten Mal nach 2008 gesunken.

Nach Auswertungen der AOK Baden-Württemberg mussten im zweiten Halbjahr 2010 788 Jugendliche entsprechend behandelt werden. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2009 ist dies ein Rückgang um rund sechs Prozent.

Im gesamten Jahr 2010 wurden 1619 Jugendliche wegen einer Alkoholvergiftung in Kliniken eingeliefert. Das sind drei Prozent weniger als 2009. Als mögliche Erklärung für den Rückgang sieht AOK-Vorstandschef Dr. Rolf Hoberg auch das im März 2010 eingeführte Verkaufsverbot für Alkohol ab 22 Uhr.

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