Satzungsänderung

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein macht Weg für größeren Vorstand frei

Die KVNo-Vertreterversammlung hat einer Satzungsänderung zugestimmt, durch die der Vorstand zur nächsten Amtsperiode auf drei Personen erweitert wird und danach mindestens eine Frau enthalten muss.

Veröffentlicht:

Düsseldorf. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNo) hat formal den Weg für die vom Gesetzgeber vorgeschriebene paritätische Besetzung des künftigen Vorstands freigemacht.

Die Vertreterversammlung hat mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit einer Satzungsänderung zugestimmt, durch die der KVNo-Vorstand zur kommenden, planmäßig im Jahr 2029 beginnenden Amtsperiode von zwei auf drei Personen erweitert wird. Danach müssen mindestens eine Frau und mindestens ein Mann in dem Gremium vertreten sein.

Lesen sie auch

Unter der Ampel-Koalition waren die ärztlichen Körperschaften wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und auch die regionalen KVen verpflichtet worden, ihre Vorstände paritätisch zu besetzen.

Mindestens eine Frau und mindestens ein Mann

Demnach müssen mehrköpfige Vorstände mit mindestens einer Frau und mindestens einem Mann besetzt werden. Die Regelung war seinerzeit Bestandteil des Änderungsantrags zum Krankenhauspflege-Entlastungsgesetz. Mit dem Fairer Kassenwettbewerb-Gesetz waren entsprechende Veränderungen zuvor auch für den GKV-Spitzenverband sowie für mehrköpfige Krankenkassenvorstände veranlasst worden.

Den aktuellen, bis Ende 2028 amtierenden KVNo-Vorstand bilden der Vorsitzende Dr. Frank Bergmann und sein Vize Dr. Carsten König.

Lesen sie auch

Ende 2022 hatte die Vertreterversammlung das seit 2017 agierende Duo für die ab Anfang 2023 laufende sechsjährige Amtsperiode wiedergewählt und sich dabei gegen eine Frau im Vorstand entschieden: König war damals von der Hausärztin Elke Cremer herausgefordert worden, konnte sich gegen die Kandidatin des Hausärzteverbands Nordrhein jedoch deutlich durchsetzen. (bel)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Substitution differenziert betrachten

Testosteron als kardiometabolisches Therapie-Konzept: Wann es wirklich hilft

Lesetipps
ein medizinisches Kreuz zwischen zwei Händen

© Vital Stock / Generated with AI / Stock.adobe.com (KI-generiert)

Tipps zur Übergabe

Verkauf geplant? So steigern Sie den Wert Ihrer Praxis

Blick in ein Blutgfäß. Es schwimmen mehrere Moleküle umher.

© Sebastian Kaulitzki / Stock.adobe.com

Kardiovaskuläres Risiko

Wann die Lipoprotein(a)-Messung wirklich sinnvoll ist