Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Die größte Herausforderung

Denis NößlerVon Denis Nößler Veröffentlicht:

Quo vadis, lieber Hausärzteverband? Diese Frage werden sich wohl einige der Delegierten stellen, die sich seit Donnerstag in Berlin zum 40. Hausärztetag treffen. Turnusgemäß hat das höchste Gremium des größten Berufsverbands niedergelassener Ärzte in Deutschland am Freitag die Wahl für den künftigen Bundesvorstand.

Vieles hat der Verband in den vergangenen Jahren erreicht, manches davon musste er hart erkämpfen. Die HzV ist womöglich die Innovation schlechthin: Über fünf Millionen Versicherte sind eingeschrieben. Doch der Erfolg ist ungleich verteilt: Die Mehrheit findet sich im Süden der Republik, alleine in Baden-Württemberg sind es 2,2 Millionen, in Bayern über 1,3 Millionen Versicherte. In vielen anderen Regionen, so scheint es, mag sich die HzV nicht recht durchsetzen. Die Ursachen dafür sind Legion.

Die Frage ist: Wie kann das Erfolgsmodell HzV ein bundesweites werden? Und da grätscht die KBV dem Verband in die Beine, indem sie die Forderung nach einem „freiwilligen Primärarztmodell“ quasi über Nacht usurpiert. Dieser, womöglich größten Herausforderung der letzten Jahre müssen die Hausärzte sich stellen. Kluge Köpfe und Ideen haben sie allemal. Und Wahlen sind das Mittel der Wahl, um sich für Veränderungen zu wappnen.

Lesen Sie dazu auch: Hausärztetag: „KBV-Vorschläge sind eine Mogelpackung“

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Schritt als Signal an die Mitglieder

Kammerbeiträge in Thüringen sinken moderat

Kommentare
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Empfehlungen für die Therapie

So holen Sie Ihre Patienten aus der Post-Stroke-Depression

Leserumfrage

Umfrage zur E-Patientenakte: Alltag statt Aufbruch

Lesetipps
Viele Gespräche, sich viel Zeit nehmen – das setzt eine Suizidassistenz voraus.

© Lumos sp / stock.adobe.com

Begleitetes Sterben

Suizidassistenz gewinnt Bedeutung in deutschen Hausarztpraxen