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Welt-Polio-Tag

EU-Kommissarinnen: Polio-Impflücken ernst nehmen!

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Brüssel. Eine globalisierte Welt, Krisen und nicht zuletzt die Corona-Pandemie könnten das in den Industriestaaten als ausgerottet geltende Polio-Virus wieder zu einer Gesundheitsgefahr werden lassen. Die Pandemie habe schweren Schaden an den Präventionsroutinen der Mitgliedsstaaten verursacht, so die EU-Kommissarin für Gesundheit, Stella Kyriakides, ihre Amtskollegin für Internationale Beziehungen, Jutta Urpilainen, und der Dirketor des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC), Dr Andrea Ammon, in einer gemeinsamen Mitteilung vom Sonntag. Gepaart mit Fehl- und Falschinformationen zur Bedeutung von Schutzimpfungen, bestünden bei vielen Kindern aktuell Impflücken.

Die beiden EU-Kommissarinnen und der ECDC-Direktor rufen daher anlässlich des Welt-Polio-Tages die Mitgliedsstaaten auf, sicherzustellen, dass ihre Impf-Surveillance-Systeme die Viruszirkulation sicher erfassen könnten, und ausreichend Impfkampagnen zu starten.

Rund 20 Jahre lang galt die EU als Polio-frei. Die gehäuften Nachweise des Virus im Abwasser verschiedener Counties im Staat New York in den USA sowie ein Fall von paralytischer Polio in der EU und den USA zeige, dass man wachsam bleiben müsse.

Dazu gehöre auch, weiterhin an einer weltweiten Ausrottung des Virus zu arbeiten. Laut Mitteilung hat die EU bislang rund 110 Millionen Euro investiert, um das Virus in den am meisten betroffenen Ländern, wie Afghanistan und Pakistan, zu bekämpfen. (eb)

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