Ergebnisse des Herzchecks stimmen nachdenklich

WOLFSBURG/BERLIN (cben). Mehr als 200 000 Mitarbeiter der Deutschen Post konnten an einem Schnelltest zur Bestimmung des Herzinfarktrisikos teilnehmen.

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Die ersten Ergebnis dieses nach BKK-Angaben größten deutschen betrieblichen Präventionsprojektes namens "HerzCheck im Betrieb": 17 Prozent der getesteten Männer wiesen ein mittleres bis hohes Risiko auf, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt zu bekommen. Mehr als 11 000 Mitarbeiter im Alter von 35 bis 65 Jahren beteiligten sich freiwillig an weitergehenden präventivmedizinischen Untersuchungen im Rahmen des kostenlosen Checks, teilt die Deutsche BKK mit.

Die Untersuchungen werden von den Arbeitsmedizinern der Deutschen Post angeboten. Für die Risikobestimmung werden Geschlecht, Alter, Cholesterinwerte, Blutdruck, Tabakkonsum und Diabeteserkrankungen betrachtet. Bei erhöhtem Risiko erhalten die Mitarbeiter die Empfehlung, sich für eine genaue Diagnose und eine individuelle Therapie an ihren Betriebsarzt zu wenden.

Jeder zweite Mann und jede dritte Frau wurde an einen Facharzt zur weiteren Untersuchung überwiesen, hieß es. Bei 39 Prozent der Männer und 28 Prozent der Frauen wurden Raucherentwöhnungskurse, Ernährungsberatung, Bewegungstraining oder medikamentöse Therapien beim Facharzt empfohlen.

"Mit betrieblichen Präventionsmaßnahmen wie dem HerzCheck holen wir die Menschen dort ab, wo sie die meiste Zeit verbringen: am Arbeitsplatz. Die Ergebnisse bei der Deutschen Post zeigen, wie wichtig und notwendig Prävention am Arbeitsplatz ist", sagt Ralf Sjuts, Vorstandsvorsitzender der Deutschen BKK. Der HerzCheck wird seit Ende 2005 bei der Deutschen Post, Telekom und Volkswagen angeboten.

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