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Wartezeiten

Fachärzte schreiben an Minister Gröhe

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BERLIN. In Sorge um falsche Entscheidungen beim Thema Wartezeiten, hat sich die Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) gewandt.

Patienten an Kliniken zu verweisen, wenn sie zu lange auf einen ambulanten Termin warten müssten, sei nicht zielführend, schreiben GFB-Präsident Professor Hans-Peter Bruch und sein Vize Dr. Wolfgang Wesiack.

Um die Wartezeiten auf einen ambulanten Termin zu verkürzen, plädieren sie dafür, die Zulassungs- und Fallzahlbegrenzung abzuschaffen und mehr Geld in den niedergelassenen Sektor zu investieren. Patienten an Kliniken zu verweisen, sei kontraproduktiv, weil die Personaldecke kaum für die Versorgung der stationären Patienten ausreiche. (eb)

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