Direkt zum Inhaltsbereich

Schwesig

Familienpflegezeitgesetz soll Anfang 2015 in Kraft treten

Schon ab 2015 soll das Familienpflegezeitgesetz in Kraft treten. Das kündigt Bundesfamilienministerin Schwesig an.

Veröffentlicht:

SCHWERIN. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) treibt ihre Pläne für ein Familienpflegezeitgesetz voran. "Das Gesetz wird jetzt mit den Verbänden diskutiert und soll zu Beginn 2015 in Kraft treten", sagte sie der "Schweriner Volkszeitung" (Donnerstag).

So sollten die Pflege von Angehörigen und der Beruf besser unter einen Hut gebracht werden können. Die Neuregelung solle für die Pflege von Eltern, Großeltern, Geschwistern, Kindern und Enkeln gelten.

Schwesig sagte dem Blatt: "Jeder Arbeitnehmer soll sich eine Auszeit von zehn Tagen im Jahr nehmen können - mit Lohnersatzleistung. Das ist eine neue Regelung analog zum Kinderkrankengeld, das ja bereits für zehn Tage pro Jahr gezahlt wird. Auf diese Leistung wird es künftig einen Rechtsanspruch geben."

Die zehn Tage seien dazu gedacht, um im akuten Notfall zu helfen. "Die Kosten von ungefähr 100 Millionen Euro trägt die Pflegeversicherung", sagte Schwesig. (dpa)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Dissens in Bezug auf Wirksamkeit

Wem oder wogegen helfen Probiotika?

Lesetipps
Ältere Frau versucht, sich mit einem Fan abzukühlen.

© solidcolours/Getty Images/iStock

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Eine Hand hält ein

© Sergey Nivens / stock.adobe.com

Jetzt abonnieren

Unsere Newsletter in der Übersicht