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Neuropsychiatrie

Finanzmittel für Projekt in Nordrhein

Für ein erfolgversprechendes Versorgungs-konzept in Nordrhein fließen Fördermittel aus dem Innovationsfonds.

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DÜSSELDORF. In Nordrhein erhält ein Projekt zur besseren neuropsychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung von Erwachsenen Fördermittel aus dem Innovationsfonds. Das hat der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) Dr. Peter Potthoff bei der Vertreterversammlung angekündigt.

Ziel des Projekts sei "die Etablierung einer bedarfsgerechten, gestuften und koordinierten Versorgung von Menschen mit psychischen und neurologischen Erkrankungen", berichtete Potthoff. Dadurch sollen die Versorgungseffizienz gesteigert und die Gesundheit der Patienten verbessert werden. Gleichzeitig hoffen die Beteiligten auf eine Senkung der patientenbezogenen direkten und indirekten Kosten. Partner der KVNo sind die AOK Rheinland/Hamburg und der Landesverband Nordwest der Betriebskrankenkassen. Das Konzept soll ab dem 1. April 2017 umgesetzt werden, die Laufzeit beträgt vier Jahre. Aus dem Innovationsfonds seien 13 Millionen Euro bewilligt worden, berichtete Potthoff.

Nach Angaben von Vorstand Bernhard Brautmeier ist die KVNo an einem weiteren Projekt beteiligt, für das eine Förderzusage des Gemeinsamen Bundesausschusses vorliegt, und zwar zur "Resistenzvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei akuten Atemwegsinfektionen". RESIST ist ein Gemeinschaftsprojekt von elf Kassenärztlichen Vereinigungen, der Ersatzkassen unter Führung des vdek, der Kassenärztliche Bundesvereinigung und des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung.

"Ziel des Projektes ist es, durch den adäquaten Einsatz von Antibiotika die Behandlungsqualität für den Patienten zu sichern und zur Sicherung der Wirksamkeit von Antibiotika durch die Vermeidung weiterer Resistenzbildung beizutragen", berichtete Brautmeier. Durch Ansätze des Shared Decision Making solle die Adhärenz der Patienten gezielt gefördert werden. Von den beantragten 23,7 Millionen Euro seien 13,8 Millionen Euro bewilligt worden, sagte er. Bundesweit sollen 3000 Ärzte teilnehmen, davon 500 aus Nordrhein. (iss)

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