Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Gerechtes Honorar - der Trend stimmt

Ilse SchlingensiepenVon Ilse Schlingensiepen Veröffentlicht:

Mit der Analyse zur Honorargerechtigkeit hat sich die KV Westfalen-Lippe (KVWL) auf heikles Terrain vorgewagt und Mut gezeigt. Angesichts der Unzufriedenheit vieler Ärzte mit der Honorarsituation lösen gute Nachrichten zum Thema häufig eher Unglauben als Freude aus - und Ärger über den Überbringer.

Die KVWL hat zwei Aspekte in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung gestellt: das Verhältnis zwischen dem Durchschnittshonorar von Haus- und Fachärzten und dem Gehalt eines Oberarztes am Krankenhaus auf der einen und die Entwicklung der Honorarschere zwischen den Versorgungsbereichen auf der anderen Seite.

Der Vergleich der Jahre 2006 und 2009 zeigt, dass die Entwicklung bei beiden Aspekten in eine positive Richtung gegangen ist. Der Abstand zwischen niedergelassenen und Klinikärzten ist beim Durchschnittshonorar gesunken, auch zwischen Haus- und Fachärzten hat sich die Schere etwas geschlossen.

Aber in beiden Bereichen bleibt eine Lücke. Die Ergebnisse zeigen, dass die KV bei der Honorargerechtigkeit Fortschritte gemacht hat. Sie zeigen aber auch, dass noch einiges zu tun bleibt. Dem Vorwurf der wachsenden Honorarungerechtigkeit kann die KVWL nun mit Zahlen begegnen.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Honorarlücke in Westfalen-Lippe kleiner geworden

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Übergangsregelung 2026 nur für Kinder und Jugendliche

Hybrid-DRG werden erst 2027 für Patienten mit Behinderung angepasst

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Gestationshypertonie und Co.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft: So gehen Sie therapeutisch vor

Lesetipps