Apothekerverbände

Gesundheit soll im TV-Duell Thema sein

Veröffentlicht:

BERLIN. Neben Flüchtlingen, Dieselskandal und innerer Sicherheit muss im TV-Duell zur Bundestagswahl auch die Gesundheitsversorgung vor Ort eine Rolle spielen. Dazu fordert die Initiative "Wahlradar Gesundheit" Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) auf, die am kommenden Sonntag gemeinsam vor die Kameras treten.

"Auch wenn konkrete Antworten auf lokale Versorgungsfragen vor Ort gefunden werden müssen, so trifft doch der Bundestag in Berlin einige grundlegende Entscheidungen", erklärt die Initiative ihren Aufruf vom Mittwoch. Gegründet wurde diese von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) sowie Apothekerkammern und -verbänden (die "Ärzte Zeitung" berichtete).

"Die meisten Parteien treffen in ihren Wahlprogrammen nur wenige Aussagen, wie die Menschen in Deutschland künftig mit Gesundheitsleistungen versorgt werden sollen", kritisiert ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. Auch bei ihrer Sommer-Pressekonferenz am Dienstag ließ Kanzlerin Merkel der Gesundheitspolitik nur eine Randnotiz zukommen. (jk)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Wenige Genehmigungen entzogen

KBV veröffentlicht Qualitätsbericht für 2022

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Weniger Rezidive

Hustenstiller lindert Agitation bei Alzheimer

Lesetipps
Ulrike Elsner

© Rolf Schulten

Interview

vdek-Chefin Elsner: „Es werden munter weiter Lasten auf die GKV verlagert!“

KBV-Chef Dr. Andreas Gassen forderte am Mittwoch beim Gesundheitskongress des Westens unter anderem, die dringend notwendige Entbudgetierung der niedergelassenen Haus- und Fachärzte müsse von einer „intelligenten“ Gebührenordnung flankiert werden.

© WISO/Schmidt-Dominé

Gesundheitskongress des Westens

KBV-Chef Gassen fordert: Vergütungsreform muss die Patienten einbeziehen