Pflege-Award

Gewinnerin ist die Zukunft der Pflege

Jung, kreativ, sozial und fachlich kompetent: die Gewinner der Pflegemanagement-Awards 2014.

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BERLIN. Es fällt auf: Den Gewinnern der Pflegemanagement-Awards 2014 ist gemeinsam, dass sie jung sind, frisch von der Hochschule kommen und sofort Verantwortung übernommen haben.

Die von Laudator Rüdiger Herbold am Donnerstagabend auf dem Deutschen Pflegetag vorgetragenen Begründungen für die Preisvergabe glichen sich im Kern: Nämlich, dass junge Nachwuchsmanager nicht vor der Aufgabe zurückzucken, eingefahrene Organisationsschemata aufzubrechen und für die Mitarbeiter sowie die Pflege an sich zu kämpfen. Herbold ist Vorstand des Hauptsponsors ZeQ.

"Es zeigt, dass besonders der Ideenreichtum der jungen Führungskräfte die zurzeit schwierigen Arbeitssituationen erleichtern können und so wieder Zufriedenheit und Spaß in der Pflege aufkommt", sagte Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement, auf dessen Initiative hin der Preis verliehen wird.

Die dritte Ausgabe des Pflegemanagement-Awards gewonnen hat die 31-jährige Kathrin Lipp, Pflegedienstleiterin am Universitätsklinikum Regensburg. Ihre zahlreichen Projekte zum besseren Einsatz des Personals und zum Abbau des Dokumentationsaufwandes hätten dem Klinikum 2012 zusätzliche Erlöse von 500.000 Euro eingespielt, berichtete Herbold.

Platz zwei belegte Lars Lipkowski, pflegerische Abteilungsleitung in den Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen, für die gezielte Verbesserung der Arbeitsabläufe.

Aufgrund der zahlreichen qualitativ hochwertigen Bewerbungen hat die Jury gleich drei dritte Preise vergeben. Sie gingen an Saskia Beißer vom Universitäts- und Rehabilitationsklinikum Ulm, Dorothea Fuchs vom Evangelischen Krankenhaus Hubertus, Berlin, und Katja Stuschka vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf.

Gutes Management in der Pflege sei erstrebenswert, sagte Joachim Krieger aus der Geschäftsleitung von Springer Medizin, das den Award unterstützt. Es helfe allen und halte die Leistungen bezahlbar. (af)

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