Hamburgs Kliniken wollen bessere Patienten-Sicherheit

HAMBURG (di). Die Patientensicherheit muss nach Ansicht der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG) weiter verbessert werden. Vorbild ist die Luftfahrt.

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Fehlerlos und unangreifbar - dieses Bild vermittelten manche Krankenhäuser und Ärzte früher gegenüber der Öffentlichkeit. Wie stark sich dieses Selbstverständnis gewandelt hat, zeigte der jüngste Hamburger Krankenhaustag.

Die HKG räumte unverblümt ein, dass Kliniken weiter an der Patientensicherheit arbeiten müssen und Optimierungen erforderlich sind. Die HKG versuchte erst gar nicht, das Bild des über Fehler erhabenen Mediziners zu pflegen, sondern sagte deutlich: "Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler."

Sicherheitskonzepte gefordert

Denn auch kritische Entscheidungen müssen Klinikverantwortliche unter großem Zeitdruck treffen, zugleich haben sich die Entwicklungszyklen neuer medizinischer Verfahren beschleunigt.

"Diese Arbeitsbedingungen erfordern Sicherheitskonzepte, wie sie in der Luftfahrt eingesetzt werden", so der Klinikverband.

Peter Oberreuter, erster Vorsitzender der HKG, betonte das originäre Interesse der Kliniken an sicheren Behandlungen für ihre Patienten - und deren Probleme, für diese Sicherheit angemessen vergütet zu werden.

Er forderte Sicherheitskonzepte, die von Ärzten und Pflegekräften im klinischen Alltag als Hilfestellung, und nicht als Belastung empfunden werden.

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