Hausärzteverband will Tag der offenen Tür starten

KÖLN (iss). Der Deutsche Hausärzteverband will unter dem Motto "Perspektive Hausarzt" künftig einen Tag der offenen Tür in den Hausarztpraxen einrichten.

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Das hat die Delegiertenversammlung des Verbands in Köln auf Antrag des Landesverbands Sachsen mit großer Mehrheit beschlossen. "Wir wollen die Praxen öffnen und zeigen, welche Kompetenzen wir haben und was wir machen", erläuterte Ingrid Pawlick, die Vorsitzende des sächsischen Hausärzteverbands.

Unter den Titel "Perspektive Hausarzt" hat der Bundesverband auch seine neu entwickelte Kommunikationskampagne gestellt. Das zunächst auf drei Jahre angelegte Programm enthält verschiedene Maßnahmen, die zum einen die Arbeit und das Berufsbild der Hausärzte vermitteln und zum anderem dem Verband und seinen berufspolitischen Anliegen ein stärkeres öffentliches Gehör verschaffen sollen. Dazu gehört eine Broschüre "Leitbild - Perspektive Hausarzt" für Verbandsmitglieder, die sich an andere Ärzte sowie Vertreter von Politik, Kassen und Medien richtet. "Es ist ein Instrument zur Identitätsstiftung und Orientierung", sagte Verbandssprecher Manfred King.

Erstellt wird gerade eine Informationsbroschüre "Berufsbild Hausarzt", mit der der Hausärzteverband besonders den Medizinernachwuchs erreichen will. "Die Kampagne wird in einem ständigen Prozess weiterentwickelt", sagte King. Eine neue Agentur für politische Kommunikation wird künftig die Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbands und insbesondere der Landesverbände unterstützen. Die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft wird sich an der Agentur mit dem Namen "73 Pro" beteiligen - in Anlehnung an den einschlägigen Paragrafen im SGB V. King wird einer der Geschäftsführer.

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