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Kinderhospize

Hilfe für Hinterbliebene vor dem Aus?

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LENZKIRCH/WOLFSBURG. Der Bundesverband Kinderhospiz weist auf eine große Finanzierungslücke bei der Begleitung von Hinterbliebenen hin, die um ein gestorbenes Kind trauern. Denn mit dem Todestag eines Kindes endet jede finanzielle Förderung für die Arbeit mit den Angehörigen.

"Das ist absurd - gerade dann brauchen Eltern, Geschwister und andere Angehörige am dringendsten eine qualifizierte Trauerbegleitung", kritisierte Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, bei einer Veranstaltung in Wolfsburg. "Wir appellieren hier an die zuständigen Politiker, neue Regelungen zu schaffen", sagte Kraft.

Die Begleitung der trauernden Angehörigen auch über den Tod eines Kindes hinaus gehöre traditionell zum Kern der Kinderhospizarbeit. Schätzungen zufolge sind etwa 40.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland so schwer krank, dass sie wahrscheinlich im Kindes- oder Jugendalter sterben. (ras)

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