Direkt zum Inhaltsbereich

Hochton-Therapie ist keine Leistung der Kassen

Veröffentlicht:

KÖLN (iss). Krankenkassen müssen die Kosten für eine Hochton-Therapie nicht übernehmen, da sie keine GKV-Leistung ist. Das entschied das Sozialgericht Aachen in einem nicht rechtskräftigen Urteil. Eine Diabetes-Patientin, die an distaler symmetrischer Polyneuropathie beider Beine leidet, hatte sich auf Empfehlung ihres Hausarztes ein Gerät für die Hochton-Therapie angeschafft, die als Weiterentwicklung der Elektro-Therapie gilt. Die Kasse lehnte die Kostenübernahme ab. Bei der Therapie handele es sich um eine neue Methode, zu der der Gemeinsame Bundesausschuss noch keine Empfehlung abgegeben hat, gab das Gericht der Kasse Recht. "Die Krankenkassen sind nicht bereits dann leistungspflichtig, wenn eine bestimmte Therapie nach eigener Einschätzung der Versicherten oder der behandelnden Ärzte positiv verlaufen ist oder einzelne Ärzte die Therapie befürwortet haben."

Beschluss des Sozialgerichts Aachen, Az.: S 2 KR 1/09

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Auswirkungen auf ambulante Versorgung

MEDI-Umfrage: Vertragsärzte warnen vor Folgen der Rotstift-Politik

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

162 Studien ausgewertet

Häufigkeit von zerebralen Aneurysmata nimmt zu

Lesetipps
Körpersprache ist stärker als das gesprochene Wort. Man kann aufgebrachten Patienten daher durchaus auch die Handfläche zeigen, also leicht ausgestreckter Arm, man zeigt die Handfläche und signalisiert dem Patienten „Stopp“, so Praxisberaterin Christiane Fleißner-Mielke.

© Doodeez / Stock.adobe.com

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren

Ärztin untersucht Schilddrüse

© Peakstock - stock.adobe.com

Systematische Ursachensuche

Therapierefraktäre Hypothyreose: Was steckt dahinter?