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Hamburg

Homöopathie nicht mehr als Weiterbildung im Norden

Ärztekammer im Norden verabschiedet neue Weiterbildungsordnung, lässt aber die alternative Behandlungsmethode außen vor.

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Hamburg. Mit der Kammer Hamburg hat eine weitere Landesärztekammer die Homöopathie nicht in die neue Weiterbildungsordnung übernommen. Die Delegierten entschieden sich mehrheitlich für diesen Weg und folgten damit sieben von zwölf Landesärztekammern, die die neue WBO schon beschlossen haben. Zuvor hatte es in Hamburg eine erneute Anhörung homöopathisch tätiger Ärzte zu diesem Thema gegeben.

Mit der neuen Weiterbildungsordnung folgt Hamburg bis auf wenige Änderungen der Musterweiterbildungsordnung, die 2018 auf Bundesebene verabschiedet wurde. Kammerpräsident Dr. Pedram Emami hob besonders den Paradigmenwechsel hervor, der damit einhergeht: „Im Sinne einer modernen Weiterbildung legen wir mehr Wert auf Inhalte statt auf Zeiten, sodass Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung künftig kompetenzbasiert und deutlich flexibler lernen und arbeiten können“, sagte Emami. Er verwies zudem auf mehr Weiterbildungsmöglichkeiten im ambulanten Bereich und auf das neu eingeführte E-Logbuch, das eine direktere Unterstützung der Ärzte in Weiterbildung durch die Kammer ermögliche.

Die neue ärztliche Weiterbildung gliedert sich in 51 Facharztweiterbildungen, zehn Schwerpunktbezeichnungen und 55 Zusatzweiterbildungen. Sie wird nach Genehmigung durch die Gesundheitsbehörde voraussichtlich am 1. November in Kraft treten. (di)

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