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Darmkrebs-Screening

IQWiG veröffentlicht Infobroschüre

Welchen Nutzen hat das Darmkrebs-Screening und welche potentielle Gefahren birgt es?Das IQWiG hat eine Entscheidungshilfe entwickelt.

Veröffentlicht:

KÖLN. Um Frauen und Männer bei der Abwägung von Nutzen und Schaden des Darmkrebs-Screenings besser zu unterstützen, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Medizin (IQWiG) jetzt ein Einladungsschreiben und eine Entscheidungshilfe publiziert.

Damit eine möglichst große Wirkung erzielt werden kann, wollten die IQWiG-Wissenschaftler zunächst herausfinden, welche Informationsbedürfnisse Männer und Frauen in den jeweiligen Altersgruppen haben. Dazu wurden entsprechende qualitative Studien recherchiert und ausgewertet. Männer können ab 50, Frauen ab 55 Jahren zwei Vorsorgekoloskopien im Mindestabstand von zehn Jahren auf Kosten ihrer gesetzlichen Krankenkasse in Anspruch nehmen. Zudem können sie ihren Stuhl mit einem immunologischen Verfahren (iFOBT) auf nicht sichtbares Blut testen lassen.

In einem weiteren Schritt wurden die Texte für das Einladungsschreiben und die Entscheidungshilfe entworfen. Wegen der Unterschiede beim Erkrankungsrisiko wurden für Frauen und Männer unterschiedliche Varianten entwickelt. Alle Texte wurden laut IQWiG einem qualitativen Nutzertest unterzogen, an dem potentielle Empfänger und medizinische Experten teilgenommen hätten. Nach der Lektüre seien mehr Tester in der Lage gewesen, Wissensfragen zu Darmkrebs zu beantworten als vorher, so das IQWiG. (chb)

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