Direkt zum Inhaltsbereich

Im Nordosten ernten Pflegedienste gute Noten

Mecklenburg-Vorpommerns Pflegeeinrichtungen schneiden in der Bewertung des AOK-Pflegenavigators hervorragend ab.

Dirk SchnackVon Dirk Schnack Veröffentlicht:
Gute Noten: Im Nordosten müssen sich ambulante Pflegedienste mit ihrer Arbeit nicht verstecken. © Klaro

Gute Noten: Im Nordosten müssen sich ambulante Pflegedienste mit ihrer Arbeit nicht verstecken. © Klaro

© Klaro

SCHWERIN. Aktuell sind die Pflegenoten für 81 von landesweit 235 Pflegeheimen sowie für 78 von 428 ambulanten Pflegediensten im Land im Online-Portal der AOK abrufbar. 76 Heime und 63 Pflegedienste erhielten eine "sehr gute" oder "gute" Qualitätsnote.

Die Gesamtnote "befriedigend" bekamen vier Heime und sieben Pflegedienste. Eine stationäre und acht ambulante Einrichtungen erhielten eine nur ausreichende oder mangelhafte Bewertung. Da im Nordosten für über 20 Prozent der Pflegeheime die Pflegenoten vorliegen, wurde für diese mit der Pflegenote 1,2 ein erster Landesdurchschnitt veröffentlicht. Für die ambulanten Pflegedienste ist dieser Anteil noch nicht erreicht.

Die Pflegenoten werden seit über einem halben Jahr in Mecklenburg-Vorpommern verteilt. Grundlage für die Bewertungen sind Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Mit den Pflegenoten will die Kasse ihren Versicherten Unterstützung bei der Auswahl einer geeigneten Pflegeeinrichtung bieten und die Qualität transparent machen.

Die AOK verspricht sich davon eine "Stärkung der Verbrauchersouveränität". Dafür werden insgesamt 83 Einzelpunkte zu Themen wie Hygiene im Heim, Umgang mit Demenzkranken, Standards der medizinischen Versorgung und Zufriedenheit der Bewohner von den MDK-Kontrolleuren unter die Lupe genommen. Bis Jahresende sollen alle Pflegeanbieter im Land überprüft sein. Ab 2011 erfolgt eine jährliche Überprüfung der Noten.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Ascariasis

Wurm in der Hose: Was tun bei hartnäckigem Spulwurmbefall?

Fehlende Folgediagnosen verfälschen das Bild

Zi: Endometriose wird in Abrechnungsdaten häufig unterschätzt

Lesetipps
Karzinom in der Bauchspeicheldrüse in schematischer Darstellung

© Crystal light / stock.adobe.com

Chance auf frühe Diagnose?

Pankreaskrebs: Welche Verschreibungen Verdacht wecken sollten

Eine Agarplatte mit angewachsenen Pilzkolonien.

© Saiful52 / stock.adobe.com

Prophylaxe, Diagnostik und Therapie

Pilzinfektionen in der Hämatologie/Onkologie: So gehen Sie vor

Körpersprache ist stärker als das gesprochene Wort. Man kann aufgebrachten Patienten daher durchaus auch die Handfläche zeigen, also leicht ausgestreckter Arm, man zeigt die Handfläche und signalisiert dem Patienten „Stopp“, so Praxisberaterin Christiane Fleißner-Mielke.

© Doodeez / Stock.adobe.com

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren