Gesundheitspolitik international

Jugendliche in Europa essen zu wenig Obst

BRÜSSEL (spe). Die Ernährungsgewohnheiten und der Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen in Europa sind alarmierend. Diesen Schluss legt eine von der Europäischen Kommission geförderte Studie nahe.

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Über drei Jahre lang hatten Ärzte, Ernährungs- und Sportwissenschaftler sowie Epidemiologen und Soziologen im Rahmen des Helena-Projektes das Ernährungsverhalten, den Ernährungsstatus sowie die körperliche Aktivität von 3000 13- bis 16-Jährigen untersucht. Zehn europäische Städte nahmen an der Studie teil, darunter Dortmund. Für die Erhebung wurden die Jugendlichen zu ihren Essgewohnheiten, ihrem Wissen über Ernährung und ihre körperliche Aktivität befragt. Bei 1000 der Studienteilnehmer wurden zudem Blutproben entnommen.

Das Projekt ergab: Nur 15 Prozent der jungen Menschen essen ausreichend Obst und Gemüse. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen nehmen ein Drittel ihres täglichen Energiebedarfs in Form von Fetten auf.

Die Folge: Rund 27 Prozent der Jungen zwischen 12 und 16 und 20 Prozent der Mädchen schleppen bereits überflüssige Pfunde mit sich herum. Zu den schlechten Ernährungsgewohnheiten kommt ein Mangel an Bewegung. 42 Prozent der Jungen und 69 Prozent der Mädchen sind weniger als eine Stunde täglich körperlich aktiv.

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