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Für Ausbildungsreform

Junge Therapeuten protestieren in 16 Städten

Junge Psychotherapeuten machen auf die Missstände in ihrer Ausbildung aufmerksam. Arbeiten ohne Lohn ist für sie noch immer üblich.

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BERLIN. Angehende Psychotherapeuten haben mit einem bundesweiten Protesttag in 16 Städten auf Missstände in ihrer Ausbildung aufmerksam gemacht. In Berlin demonstrierten sie vor dem Reichstag. Unter dem Motto "Politik, Vergissmeinnicht – wir wollen ganz oben auf die Agenda!" forderten sie mit Unterstützung zahlreicher Berufsverbände eine Ausbildungsreform, angemessene Bezahlung und Masterniveau als Zulassungsvoraussetzung.

"Seit 1999 müssen angehende Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen in psychiatrischen oder psychosomatischen Einrichtungen arbeiten, häufig ohne arbeitsrechtlichen Status und nicht selten ohne jegliche Bezahlung, und dies, obwohl sie ein Studium der Psychologie oder Pädagogik abgeschlossen haben", heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter. "Zu dem Verdienstausfall von eineinhalb Jahren kommen zusätzlich noch circa 20.000 bis 45.000 Euro Ausbildungsgebühren hinzu, die den privaten Ausbildungsträgern entrichtet werden müssen." (aze)

Mehr über das Anliegen der jungen

Psychotherapeuten: www.piaforum.de

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